Familienunternehmen seit 1959
Über 3.000 Markenprodukte im Sortiment

Johnnie Walker

Der schreitende Gentleman auf dem schrägen Etikett ist weltweit ein Versprechen: Johnnie Walker ist der bekannteste Blended Scotch Whisky und seit über 200 Jahren in Schottland zu Hause.

Ansicht als

Johnnie Walker: Blended Scotch aus Schottland

Die Geschichte beginnt 1820 mit einem Krämerladen in Kilmarnock. John Walker verkaufte dort Tee, Gewürze und Whisky, und weil die Einzelabfüllungen damals stark schwankten, begann er, verschiedene Whiskys zu mischen. Genau diese Idee wurde zum Prinzip des Hauses. Sein Sohn Alexander baute daraus eine Marke, führte die eckige Flasche und das schräg angebrachte Etikett ein, und beides ist bis heute das Erkennungszeichen. Der schreitende Gentleman, der Striding Man, kam 1908 dazu.

Was einen Blended Scotch ausmacht:

  • Verschnitt statt Einzeldestillerie: Ein Blend vereint Malt- und Grain-Whiskys aus mehreren Brennereien zu einem gleichbleibenden Profil.
  • Ausschließlich Schottland: Nur Whisky, der komplett in Schottland destilliert und gereift ist, darf sich Scotch nennen.
  • Mindestens drei Jahre im Fass: So lange muss jeder Scotch reifen. Das Black Label reift zwölf Jahre.
  • Konstanz als Handwerk: Die Master Blender stimmen jede Charge so ab, dass ein Red Label heute schmeckt wie vor zehn Jahren.

Heute gehört die Marke zum Konzern Diageo und wird weiterhin in Schottland produziert. Kilmarnock bleibt die historische Heimat, auch wenn die dortige Abfüllanlage 2012 geschlossen wurde. Wer andere Whiskystile vergleichen möchte, findet bei uns Single Malt Whisky, Bourbon Whiskey und das komplette Whisky-Sortiment.

Eine 1-Liter-Flasche Johnnie Walker Blue Label Blended Scotch Whisky 40% steht neben der charakteristischen blau-goldenen Schachtel.

Die Sorten: Red, Black und Blue Label

Die Farben auf dem Etikett sind keine Dekoration, sondern eine Rangfolge. Sie zeigen an, wie lange die enthaltenen Whiskys gereift sind und wie hochwertig die verwendeten Fässer waren. Entsprechend groß ist der Abstand zwischen dem Einstieg und der Spitze. Wir führen die drei bekanntesten Labels, jeweils mit 40 Prozent Alkohol.

Unser Sortiment im Überblick:

  • Johnnie Walker Red Label: Der weltweit meistverkaufte Blended Scotch, würzig und lebhaft mit dezenter Rauchnote. Gemacht für Longdrinks und Cocktails, auch 1 Liter erhältlich.
  • Johnnie Walker Black Label: Zwölf Jahre gereift und damit deutlich runder, mit mehr Tiefe, Trockenfrucht und einer klaren Rauchnote. Der Allrounder, der pur ebenso funktioniert wie im Cocktail.
  • Johnnie Walker Blue Label: Die Spitze des Hauses, komponiert aus wenigen ausgewählten Fässern. Weich, vielschichtig und mit einem sehr langen Abgang, gedacht zum puren Genuss und als Geschenk.

Wer sich zwischen den Labels nicht entscheiden kann, orientiert sich am Anlass: Red Label für den Longdrink, Black Label für den Abend im Sessel, Blue Label für den besonderen Moment. Neben diesen drei gibt es weitere Labels wie Green, Gold und Double Black.

Johnnie Walker trinken und mixen

Ein Blended Scotch ist von Natur aus zugänglicher als ein Single Malt, und genau das macht Johnnie Walker so vielseitig. Das Red Label ist auf Longdrinks ausgelegt, während das Black Label mit seiner zusätzlichen Reife auch pur überzeugt. Beim Blue Label wäre es schade, überhaupt etwas hinzuzugeben.

So kommt Johnnie Walker am besten zur Geltung:

  • Pur oder auf Eis: 4 cl im Tumbler, das Black Label bei Zimmertemperatur, ein Eiswürfel öffnet die Aromen zusätzlich
  • Mit einem Spritzer Wasser: Ein paar Tropfen stilles Wasser nehmen die Alkoholschärfe und lassen Frucht und Rauch deutlicher hervortreten
  • Als Highball: 4 cl Red Label auf Eis, mit Soda oder Ginger Ale aufgefüllt und einer Zitronenzeste serviert. Erfrischend und die einfachste Art, den Whisky im Sommer zu trinken
  • Klassisch mit Cola: Der bekannteste Longdrink, unkompliziert und mit viel Eis
  • Als Old Fashioned: 6 cl Whisky, ein Barlöffel Zuckersirup und zwei bis drei Spritzer Angostura Bitters, gerührt und mit Orangenzeste garniert. Hier lohnt das Black Label, weil die Rauchnote gut mit der Süße zusammenspielt

Zum puren Genuss passen Zartbitterschokolade, geröstete Nüsse oder ein kräftiger Hartkäse, vor allem zum rauchigeren Black Label. Wer Johnnie Walker kaufen möchte, findet bei uns alle drei Labels und beim Red Label zusätzlich die große Flasche.

Johnnie Walker kaufen beim Spirituosen-Experten Klauss & Klauss

Bei uns finden Sie die drei bekanntesten Labels der Marke an einem Ort, vom Einstieg bis zur Spitze. Wir beraten Sie gern, wenn Sie zwischen zwei Abfüllungen schwanken.

Das erwartet Sie bei uns:

  • Red, Black und Blue Label: Die drei Klassiker der Marke, dazu das Red Label in zwei Flaschengrößen
  • Originalware: Bezug über offizielle Vertriebswege, keine Grauimporte
  • Sicherer Versand: Bruchsichere Verpackung für jede Flasche
  • Gratis Versand ab 120 Euro: Praktisch, wenn Sie mehrere Labels vergleichen möchten

Als Longdrink-Basis für die Hausbar oder als Geschenk für einen Whiskyliebhaber: Bei uns bekommen Sie den passenden Johnnie Walker und auf Wunsch eine ehrliche Einschätzung, welches Label sich für Ihren Zweck lohnt.

Häufig gestellte Fragen zu Johnnie Walker

Rund um Johnnie Walker tauchen immer wieder Fragen auf. Hier finden Sie die Antworten kompakt, von den Unterschieden zwischen den Labels bis zur richtigen Lagerung.

Welche Sorten von Johnnie Walker gibt es?

Die Kernpalette umfasst Red Label, Black Label, Double Black, Green Label, Gold Label Reserve, Blue Label und die 18 Years Old-Abfüllung. Dazu kommen wechselnde Sondereditionen. Die Farbe steht dabei für die Qualitätsstufe, wobei sich vor allem die Reifedauer und die Auswahl der Fässer unterscheiden.

Was ist der Unterschied zwischen Red, Black und Blue Label?

Der Unterschied liegt in Reife und Fassqualität. Das Red Label ist die jüngste Abfüllung, würzig und auf Longdrinks ausgelegt. Das Black Label reift zwölf Jahre und wird dadurch runder und rauchiger, es funktioniert pur ebenso wie im Cocktail. Das Blue Label entsteht aus wenigen ausgewählten Fässern und ist mit seinem langen, weichen Abgang für den puren Genuss gedacht. Preislich liegen zwischen Red und Blue rund 200 Euro.

Ist Johnnie Walker ein Single Malt?

Nein. Johnnie Walker ist ein Blended Scotch Whisky, also eine Mischung aus Malt- und Grain-Whiskys mehrerer Brennereien. Ein Single Malt stammt dagegen aus einer einzigen Destillerie und wird ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt. Die Ausnahme in der Palette ist das Green Label, ein Blended Malt aus mehreren Malt-Whiskys ohne Grain-Anteil. Mit Bourbon hat Johnnie Walker nichts zu tun, denn Bourbon kommt aus den USA und basiert überwiegend auf Mais.

Wie viel Prozent Alkohol hat Johnnie Walker?

Die gängigen Abfüllungen liegen bei 40 Prozent, das gilt für Red, Black und Blue Label gleichermaßen. Einzelne Sondereditionen können darüber liegen. Der Mindestwert für Scotch Whisky beträgt gesetzlich 40 Prozent, weniger darf ein Whisky nicht enthalten, um so bezeichnet werden zu dürfen.

Welcher Johnnie Walker ist der teuerste?

Innerhalb der regulären Palette ist das Blue Label die Spitze. Darüber liegen limitierte Editionen wie der John Walker & Sons Diamond Jubilee, von dem 2012 nur 60 Flaschen aufgelegt wurden, mit Preisen im fünfstelligen Bereich. Solche Abfüllungen sind Sammlerstücke und im normalen Handel nicht erhältlich.

Wie lange ist Johnnie Walker haltbar?

Ungeöffnet praktisch unbegrenzt, wenn Sie die Flasche stehend, kühl und dunkel lagern. Anders als Wein reift Whisky in der Flasche nicht weiter. Nach dem Öffnen bleibt er ein bis zwei Jahre auf seinem Niveau, danach lassen die Aromen langsam nach, weil Sauerstoff im Flaschenhals einwirkt. Bei einer angebrochenen Flasche Blue Label lohnt es deshalb, sie nicht über Jahre zu strecken.

Ist Johnnie Walker ein guter Whisky?

Für seinen Zweck ja. Blended Scotch ist darauf ausgelegt, jedes Jahr gleich zu schmecken und breit einsetzbar zu sein, und das erfüllt Johnnie Walker verlässlich. Wer die Eigenheiten einer einzelnen Brennerei sucht, ist mit einem Single Malt besser beraten. Für Longdrinks, für den unkomplizierten Abend und als verlässliches Geschenk ist die Marke dagegen schwer zu schlagen. Das Black Label gilt in Fachkreisen als eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Segment.